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18.01.12 | Cottbus Springermeeting

Dilla reist mit 5,72m nach Cottbus an

von t2b
Stabhochspringer Karsten Dilla (LAV Bayer Uerd./Dormagen) ist am letzten Wochenende mit sensationellen 5,72 m in die Hallen-Saison gestartet und stellte damit eine neue Hallenbestleistung auf. Der 22-Jährige erfüllte somit bereits die vom DLV geforderte Norm für die Hallen-Weltmeisterschaft (Istanbul/9.-11.3.12) und für alle anderen Konkurrenten liefert er eine hohe Vorgabe. „Dass ich in guter Form bin, haben meine Trainingsleistungen schon bestätigt, aber 5,72m war doch mehr als ich mir erhofft habe!· Bei meinen nächsten Starts in Cottbus und Chemnitz werde ich versuchen, meine neue Hallen-Bestleistung weiter auszubauen. Ein guter Versuch über 5,80m hat angedeutet, dass noch mehr drin ist, wenn alles zusammen passt“, meinte Karsten auf seiner Homepage. Am 25. Januar wird sich zum 10. Internationalen Springer-Meeting in Cottbus zeigen, was die anderen „Stabis“ dazu sagen. Vereinskollege Björn Otto will sich die „Butter“ vom Jüngeren nicht nehmen lassen. Im letzten Jahr schnappte Karsten ihm bereits das WM-Ticket vor der Nase weg, nun will der 34-Jährige Björn noch einmal angreifen. Alle müssen sich mächtig strecken, denn aus Polen kommen der amtierende Weltmeister Pawel Wojciechowski sowie der Vierte der WM Lukasz Michalski ebenfalls nach Cottbus.

Karsten Dilla begann seine Sportlaufbahn wie so viele Jungs mit dem Fußball. Doch sein Lehrer entdeckte sein Leichtathletik-Talent - mit Erfolg - wie man sieht. Der junge Stabhochspringer belegte im letzten Jahr Platz drei bei den Deutschen Meisterschaften (auch in der Halle) sowie Silber bei der U23-EM in Ostrava. Karsten qualifizierte sich für die WM in Südkorea und wollte das Finale erreichen, doch verletzte er sich kurz vorher. Bundestrainer Jörn Elberding, der Karsten Dilla bereits früher trainierte,· ist nun wieder sein Heimtrainer und meinte über seine Fähigkeiten in einem Interview: "Karsten ist ein Rohdiamant.“

Neben dem Leistungssport begann Karsten 2011 ein Fernstudium in Ansbach. Hier hat er die Möglichkeit, Bundeswehr, Leistungssport und ein Studium miteinander zu verbinden. Der Sportsoldat absolviert rund 10 Trainingseinheiten in der Woche.· „Am meisten beeindruckt mich Sergej Bubka“, meinte er in einem Interview. Mit seinem Talent und Kampfeswille bestehen berechtige Hoffnungen für weitere Höhenflüge. Ein "Rohdiamant" eben, der auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in London 2012 noch geschliffen wird.
Weitere Infos zum Cottbuser Meeting auch unter www.springermeeting-cottbus.de und über den Athleten www.karstendilla.de

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