Zlatan Ibrahimovic erhält nur eine milde Strafe

Vielleicht befindet sich Zlatan Ibrahimovic jetzt in den letzten Tagen seiner beeindruckenden Fußballkarriere, aber der Spitzenfußballer äußert sich noch regelmäßig. Wird er für die schwedische Nationalmannschaft spielen oder nicht und sucht er nach dem AC Mailand einen neuen Spitzenverein? Allerdings gab es auch weniger erfreuliche Nachrichten über den manchmal störrischen Torschützenkönig. Casino24 berichtete, dass Zlatan Ibrahimovic Miteigentümer von Bethard ist. Dieses schwedische Glücksspielunternehmen hat seinen Sitz in Malta. Für Profifußballer ist es jedoch verboten, an Unternehmen beteiligt zu sein, die Glücksspiele für Wettbewerbe anbieten, an denen der betreffende Spieler teilnimmt.

Ein plötzliches Ende einer außergewöhnlichen Karriere?

Der Europäische Fußballverband UEFA musste die Strafe festlegen, weil klar war, dass der Spieler tatsächlich eine Beteiligung an Bethard erworben hatte. Die Höchststrafe für dieses Vergehen beträgt 3 Jahre Sperre für alle europäischen Wettbewerbe und eine Geldstrafe von maximal 100.000 €. Zlatan Ibrahimovic ist inzwischen 39 Jahre alt, so dass eine Sperre mit Sicherheit das Ende seiner Leistungen auf dem Spielfeld bedeutet hätte. Aber – zur Überraschung vieler – ist es nicht dazu gekommen. Der schwedische Spitzenfußballer wurde lediglich zu einer Geldstrafe von 50.000 Euro verurteilt. Sein aktueller Verein AC Mailand muss außerdem eine Geldstrafe von 25 000 Euro zahlen.

Überraschung über die milde Strafe

Die UEFA hat keine Erklärung für die Geldstrafe gegen Zlatan abgegeben. Es wird spekuliert, dass sein Alter und seine Verdienste um den Fußball in Europa eine Rolle gespielt haben. Es ist keine Garantie dafür, dass andere Spieler, die denselben Fehler machen, so leicht davonkommen. Jetzt wurde bekannt gegeben, dass Bethard einen neuen Eigentümer bekommen hat. Inwieweit dies etwas mit der Verurteilung von Ibrahimovic zu tun hat, wurde nicht mitgeteilt. Um weiterhin in Europa spielen zu können, musste der Schwede seine Anteile an Bethard verkaufen. Es wäre interessant zu wissen, wie viel Ibrahimovic an dem Geschäft verdient hat.

Es ist höchst unwahrscheinlich, dass Ibrahimovic eine Beteiligung an Bethard eingegangen ist, weil Spielmanipulationen in Betracht gezogen wurden. Immerhin verdient der Fußballer bei seinem italienischen Verein viele Millionen im Jahr. Es ist logischer, dass er nach einer Verwendung für sein Vermögen suchte und ohne Hintergedanken eine Investition in Bethard tätigte, nur um eine Rendite zu erzielen und für seine Zukunft nach dem Sport. Insofern ist auch die mildere Strafe der UEFA erklärbar. Es stellt sich jedoch die Frage, ob dies eine ausreichende Abschreckung für ähnliche Fälle darstellt.